Herbert Mesch

Herbert Mesch Buch Bücher Suhl

Slusizer-Preisträger 2013

Herbert Mesch ist Schriftsteller (Autodidakt) und Fotograf aus Leidenschaft. In den Eisfelder G’schichten, in Liebesgruß an Eisfeld und in seiner Suhler Trilogie (Suhl – Diamant in Thüringens Bergen, Suhl – Rubin im Grün der Wälder und Suhl – Smaragd zwischen Berg und Tal) drückt er seine Heimatliebe überzeugend aus. Die Suhler Edelsteine wurden nicht von ungefähr gewählt. Der Diamant ist noch ungeschliffen, meint der Autor, der Rubin ist so rot wie das Suhler Rathaus und der Smaragd spiegelt das mannigfaltige Grün wieder, das die Stadt so reizvoll macht.

Der Autor und seine Frau Karin

Suhl bezeichnet er als „Stadt der hängenden Gärten“, weil von den eintausenddreihundertundzwei Suhler Kleingärten viele sprichwörtlich an den Bergen hängen. Er meint auch, dass es der Werbung für Suhl gut tun würde, wenn die Stadtführerinnen und Stadtführer ihre Zuhörer in der Tracht der Waffenschmiede durch die Stadt geleiten würden.

Als Wanderfreund kennt sich Herbert Mesch auf fast allen Suhler Wanderwegen gut aus. Immerhin handelt es sich um 320 Kilometer gut ausgeschilderter Strecken, die bergauf und bergab von Gipfel zu Gipfel führen. Auf seinen Wanderungen hat er regelmäßig Station in den gemütlichen Bergbauden gemacht, die in ihrer Zahl nur mit den Tourismuszentren der Alpen vergleichbar sind. Er weiß, wovon er schreibt.

Immerhin bewanderte er neben den Alpen - von Südtirol, Deutschland und Österreich - gemeinsam mit seiner Frau Karin, das Riesengebirge, das Slowakische Paradies, die Mala Fatra, die Niedere und Hohe Tatra, sowie das reizvolle Elbsandsteingebirge. Reizvoll ist das Land an der Elbe für ihn auch, weil es im Jahr 1959 das Ziel der gemeinsamen Hochzeitreise mit Frau Karin war. Auf fast leeren Autobahnen und Straßen ging es damals mit der vollgepackten legendären AWO bis nach Rathen, von dort per Fuß auf die Bastei, den Königstein und den Lilienstein. Fünfzig Jahre später, zur Goldenen Hochzeit, entstand auf der Bastei und fast an gleicher Stelle wie einst nebenstehendes Bild.